Wirtschaft profitiert nur von Asylbewerbern, wenn Integrationsprobleme gelöst werden

Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie, Ullrich Grillo, rief die Bundesregierung auf, den Bürgern in der Asyl-Krise die Wahrheit zu sagen. Deutschland müsse für lange Zeit große Summen aufbringen, um der Lage Herr zu werden. Diese vielen Milliarden brächten aber langfristig Nutzen. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Es ist gut, dass die deutsche Industrie die Wahrheit im Asyl-Chaos fordert. Sinnvoll wäre, wenn der wichtigste deutsche Wirtschaftsverband gleich selbst beginnt, sich näher an der Faktenlage zu orientieren. Es gibt sehr viele Hinweise darauf, dass trotz vieler Steuermilliarden die aktuelle Asyl- und Integrationspolitik kein Happy End nehmen wird. Experten wie Hans-Werner Sinn oder Bernd Raffelhüschen haben untersucht, dass die massenhafte Einwanderung von überwiegend unqualifizierten Menschen oder sogar Analphabeten nicht das Fachkräfteproblem löst, sondern eine Einwanderung in die Sozialsysteme darstellt.

Bundes- und Landesregierung müssen dringend ihre Asyl-und Integrationspolitik überarbeiten, damit die Kosten der Masseneinwanderung nicht völlig aus dem Ruder laufen.

So meldet die Handwerkskammer München, dass unter den Jugendlichen, die 2013 eine Lehre angefangen hatten, 70 Prozent der Afghanen, Syrer und Iraker diese vorzeitig abbrachen, gegenüber 25 Prozent deutscher Jugendlicher. Als Ursache nannte der Chef der Handwerkskammer den vergleichsweise niedrigen Lohn. ‚Viele haben die Vorstellung, in Deutschland schnell Geld zu verdienen und es dann nach Hause zu schicken‘. Auch der SPD-Landrat von Dingolfingen klagt über mangelnden Einsatz der Asylbewerber, wenn es um Integration geht. Die Teilnahme an Deutschkursen sei eine ‚frustrierende Erfahrung‘ und für ein extra organisiertes Jobprojekt mit BMW fand sich kein einziger Bewerber, der die Voraussetzung und Bereitschaft dafür mitbrachte.

Die AfD-Fraktion fordert eine Integrationspflicht für Asylbewerber. Diese beinhaltet eine verpflichtende Teilnahme an Deutschkursen, sowie Kürzungen von Leistungen und Auswirkungen auf das Bleiberecht bei Verweigerung. Das Gleiche gilt für die Verweigerung oder Abbruch einer Arbeit oder Qualifikation.“

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