Große Klappe und nichts dahinter – Herr Schweiger!

Im August hatte Till Schweiger angekündigt, ein eigenes Asylbewerberheim bauen zu wollen. Jetzt revidierte ein Sprecher seiner Stiftung diese Pläne und meinte, diese Ankündigung sei „nicht ganz glücklich“ formuliert gewesen. Dazu erklärt parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

 

„Da hat unser selbsternannter Bessermensch Till Schweiger den Mund wohl etwas zu voll genommen. Auch wenn man als Privatperson kein Asylbewerberheim betreiben kann, ein Hotel mit Vollpension kann jeder bauen und unterhalten. Aber schon mit dem schwenken des ‚Refugees Welcome‘ Banners kann Herr Schweiger seine moralische Überlegenheit aufpolieren, besonders wenn er im Elfenbeinturm eines Millionärs sitzt.

 

Till Schweiger muss ja auch nicht im Niedriglohnsektor mit neuen Arbeitskräften konkurrieren und im Alter auch nicht mit Mindestrente überleben, deren Kaufkraft in Zukunft noch erheblich sinken dürfte. Der Schauspieler muss mit den neuen Zuwanderern auch nicht um bezahlbaren Wohnraum konkurrieren und schickt seine Kinder sicherlich in Privatschulen, wo sie störungsfrei lernen können. Toleranz ist schon immer das Lieblingsgeschäft der Nichtbetroffenen.“

 

News durchsuchen

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung