Glyphosat-Freibrief schadet der Umwelt - Weiterer TTIP-Keil in die nationale Souveränität

Nach der Entwarnung der EU-Prüfbehörden für das umstrittene Glyphosat (u.a.“Round Up“), dass dieses „wahrscheinlich nicht krebserregend“ sei und auch nicht die menschliche DNA schädigen würde, erklärt der agrar- und umweltpolitische Sprecher, AfD-Fraktionsvorstand, Jörg Urban:

„Die EU-Prüfer stellen sich mit ihrem Prüfergebnis gegen die Erkenntnisse der Internationalen Agentur für Krebsforschung. Die EU-Behörden sind offenbar nicht unabhängig. Sie öffneten bereits dem Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen die Tore. Glyphosat steht seit längerem in der Kritik, nicht nur aufgrund der eventuell krebserregenden Wirkung, sondern da es langfristig die Böden schädigt und für Ertragseinbußen bei langfristiger Nutzung verantwortlich ist. Zudem treten bei Tieren gehäuft Fehl- und Missgeburten bei glyphosathaltigem Futter auf.

Der US-Konzern Monsanto, ist einer der größten Produzenten von Glyphosat und wird mit zahlreichen seiner Unternehmensfelder, sowie mit seinem Einfluss auf öffentliche Behörden und die Politik stark kritisiert. Das Unternehmen steht in Deutschland seit langen auch wegen seines Engagements, genmanipulierte Lebensmittel weltweit und schrankenlos vermarkten zu können, in der Kritik. Der nunmehr erteilte Persilschein für Glyphosat ist ein weiterer TTIP-Keil in die nationale Souveränität Deutschlands.“

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