Asylcamps nach Religionen trennen – Massenschlägereien verhindern!

Immer wieder kommt es in Asylbewerberheimen oder wie jüngst im Zeltlager in Dresden, zu Massenschlägereien oder Gewaltausbrüchen unter Asylbewerbern. Die AfD-Fraktion fordert darum, die Unterbringung der Asylbewerber ab sofort getrennt nach verschiedenen Religionsgruppen vorzunehmen.

Dazu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:

„Allein im Islam gibt es mehrere Religionsauslegungen, deren Anhänger oft aneinander geraten, wie auch die teils religiös motivierten Bürgerkriege im Nahen Osten belegen. Es liegt auf der Hand, dass diese Auseinandersetzungen nicht beigelegt sind, nur weil deren Anhänger sich nun in Deutschland befinden. Wenn beispielsweise Sunniten und Aleviten auf engstem Raum gemeinsam untergebracht werden, sind Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Die AfD-Fraktion fordert darum bei der Erstbefragung der Asylankömmlinge die Religion zu erfassen und Anhänger der gleichen oder ähnlichen Glaubensrichtungen möglichst gemeinsam unterzubringen. Kommt es zu weiteren Massenschlägereien, besteht die Gefahr, dass die Aufnahmebereitschaft der heimischen Bevölkerung schwindet, wenn in Medien und sozialen Netzwerken Filme und Bilder kursieren, die zeigen, wie Asylbewerber ihnen zur Verfügung gestelltes Mobiliar zur Waffe umfunktionieren und damit auf den religiösen Rivalen losgehen.“

Ministerpräsident Tillich hat nun gegen den erklärten Willen seiner Regierungspartner und teils auch gegen den Willen seiner Parteifreunde die zentrale Unterbringung in Abschiebecamps für Asylbewerber gefordert, deren Chancen auf Bleiberecht gering sind.

Dazu erklärt Carsten Hütter: „Zeltlager und provisorische Camps dürfen keine endgültige Lösung sein. Ich spreche mich strikt dagegen aus, weil darin teilweise menschenunwürdige Bedingungen herrschen. Sei es durch mangelnde Hygiene, Hitze oder zu erwartende Kälte und Unwetter.“

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