Anschläge auf CDU-Büros: Radikalisierung der Öffentlichkeit ist auch ein Versagen der politisch-medialen Eliten

Auf die Büros der Leipziger CDU-Abgeordneten Thomas Feist (Bundestag) und Andreas Noack (Landtag) sind am Wochenende Anschläge verübt worden. Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer, der selbst ein Bürgerbüro in Leipzig betreibt:

„Die AfD-Fraktion verurteilt die feigen Angriffe auf politisch Andersdenkende. Wir lehnen Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung entschieden ab. Mit Bestürzung müssen wir feststellen, dass es zu einer zunehmenden Radikalisierung der Bevölkerung kommt. Fast alle Parteien haben mittlerweile Angriffe auf ihre Büros und Androhungen körperlicher Gewalt gegen Politiker zu verzeichnen.

Leider ist daran die politische Debatte in Politik und Medien der letzten Monate nicht ganz unschuldig. In einer ausgewogenen Debatte werden alle Perspektiven diskutiert. Bei der schwersten Herausforderung für Deutschland seit Ende des zweiten Weltkrieges werden hingegen viele Sorgen und Ängste der Bürger durch Politik und Medien nicht repräsentiert. Schlimmer noch: Kritiker der aktuellen Asylpolitik werden beschimpft oder lächerlich gemacht. Damit werden diese Kritiker zum einen öffentlich zum Freiwild für politisch radikale Gruppen erklärt, zum anderen radikalisieren sich die Bürger, die in einer repräsentativen Demokratie kein Gehör mehr finden.“

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