AfD-Anfrage: Zahl der Nichtschwimmer-Kinder in Sachsen steigt!

Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion nimmt die Zahl der Nichtschwimmer unter Grundschülern in Sachsen deutlich zu. Der Anteil jener Schulen, welche keinen Zugang zu einer Schwimmhalle haben, ist nach wie vor hoch, obwohl Schwimmunterricht obligatorischer Teil des Sportunterrichtes ist. Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten, Mitglied im Schul- und Sportausschuss:

„Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) warnt seit Jahren vor einem erheblichen Sanierungsbedarf in Schwimmhallen. Immer mehr Kommunen in Deutschland können sich keine Schwimmhallen mehr leisten und schließen ihre maroden Bäder. Derzeit müssen auch in Sachsen zehn Grundschulen auf Schwimmunterricht in der Halle verzichten, gegenüber sechs Grundschulen vor zwei Jahren und 15 im letzten Schuljahr.

Insgesamt erhöhte sich prozentual der Anteil  der sächsischen Grundschüler, die nicht schwimmen können, vom Schuljahr 2013/2014 auf das Schuljahr 2014/2015 in allen Schulbezirken Sachsens. In vier von fünf Schulbezirken liegt der Anteil der Nichtschwimmer über 10%.  Die DLRG schlägt wegen dieser Entwicklung seit Jahren Alarm. Eine wachsende Zahl an Nichtschwimmer-Kindern sei auch mit dafür Ursache, dass tödliche Badeunfälle in Deutschland zunehmen. Dieser Trend muss vom Freistaat gestoppt werden. Die Landesregierung hat dafür Sorge zu tragen, dass alle Grund- und Förderschüler kontinuierlich den Schwimmunterricht im jeweiligen Schuljahr absolvieren können und nicht als Kompaktkurs in einem Freibad am Ende des Schuljahres durchführen müssen. Denn dabei ist davon auszugehen, dass ein Großteil schon wetterbedingt ausfällt.“

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